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Nach­­haltig bauen und wohnen von A-Z

Umdenken und unsere Umwelt schützen

Weltkugel

Wenn wir unseren persönlichen Betrag zum Schutz unserer natürlichen Umwelt leisten wollen, ist es höchste Zeit umzudenken.

Es gibt durchaus Möglichkeiten, Flächenversiegelung zu minimieren, Ökosysteme und Ressourcen zu schonen und durch die richtige Materialwahl und den Einsatz moderner Techniken den Energieverbrauch während der gesamten Bau- und Nutzungsphase eines Gebäudes zu reduzieren.

Nachfolgend haben wir Ihnen einige Begriffe, Ideen und Tipps rund um das Thema „Nachhaltigkeit“ zusammengestellt.

A wie Anlagentechnik
Wohnhaus mit Wärmepumpe

System mit Wärmepumpe | Bildquelle: JUNKERS

Anlagentechnik

Die moderne Technik in Wohnhäusern erlaubt es uns heute, auf die Nutzung von erneuerbaren Energien zu setzen und den Energieverbrauch zu minimieren. Das schont unsere Umwelt und spart langfristig Geld.

Vor allem der Einsatz von Heizungsanlagen wie Wärmepumpen, Holzpellet- und Biomasseheizungen sind hier zu nennen. Zur Stromerzeugung und Warmwasserbereitung spielen Photovoltaik- und Solarthermieanlagen eine große Rolle.

Dies sind nur einige Beispiele für eine nachhaltige Energiegewinnung in Privathaushalten. Wenn Sie weitere Informationen wünschen, lassen Sie sich beraten.

B wie Bodenbeläge
Parkettboden

Parkettboden

Bodenbeläge

Bei der Bewertung der Nachhaltigkeit von Bodenbelägen sind folgende Kriterien ausschlaggebend:

  • Energieverbrauch bei der Herstellung und Verarbeitung
  • Strapazierfähigkeit und Lebensdauer
  • Pflegeintensität (Energieverbrauch)
  • Absondern von Ausdünstungen
  • Entsorgung und Wiederverwertbarkeit
C wie Checkliste
Gänseblümchen

Checkliste „Nachhaltiges Bauen“

Das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung hat bereits im Jahr 2001 im Auftrag des Bundes­ministeriums für Verkehr, Bau- und Wohnungs­wesen einen Leitfaden „Nachhaltiges Bauen“ in Form einer Checkliste herausgebracht. Diese hilft Architekten und Planern wichtige Gesichtspunkte zum Thema Nachhaltigkeit zu berücksichtigen.

Checkliste "Leitfaden Nachhaltiges Bauen"

D wie Dämmung
Frau auf Teppich

Dämmung

Ein wichtiges Kriterium zum Thema Nachhaltig­keit ist der Wärme­bedarf eines Gebäudes. Entspricht die Dämmung Ihres Gebäudes heutigen Anforderungen, können Sie nicht nur Kosten sparen, sondern auch den CO2-­Ausstoß minimieren und so die Umwelt und Energie­ressourcen schonen.

Mit dem Dämmen des Daches, der Fassade und des Kellers bzw. der Bodenplatte ist die Wärme­dämmung Ihres Hauses gewähr­leistet. Wenn Sie die komplette Außen­hülle Ihres Hauses dämmen, kann nur noch wenig Energie von innen nach außen entweichen.

E wie Energiebilanz
Baum

Energiebilanz

Um nachhaltig zu bauen, sollten vorwiegend Baustoffe mit positiver Energiebilanz zum Einsatz kommen. Die Energiebilanz eines Baustoffes berücksichtigt den gesamten Energieeinsatz, der von der Gewinnung des Rohstoffes sowie aller Zusatzstoffe bis zum Recycling des Baustoffes am Ende seines Lebenszyklus notwendig ist. Zu berücksichtigen ist auch der Energieeinsatz für sämtliche Transportwege.

F wie FSC®
FSC-Logo

FSC® - Holz aus "nachhaltigem" Anbau

FSC® (Forest Stewardship Couccil) ist eine internationale Organisation mit einheitlichem Zertifizierungs­system, welche sich seit 1992 der Erhaltung des Waldes und einer nachhaltig bewirtschafteten Wald- und Forstwirtschaft widmet. Mithilfe von 10 Prinzipien wird garantiert, dass Holz- und Papierprodukte mit FSC®-Zertifikat aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern stammen.

Ziel ist es, den Raubbau vor allem an tropischen Wäldern zu unterbinden, die Erhaltung seiner ökologischen Funktionen, der Schutz sowohl indigener Völker als auch bedrohter Tier- und Pflanzenarten sowie die Berücksichtigung von Arbeitnehmerrechten.

G wie Gebäudeform
Gebäude

Kompakte Gebäudeform

Gebäudeform

Auch die Gebäudeform ist mitentscheidend für die Nachhaltigkeit eines Gebäudes. Eine kompakte Bauweise erfordert einen niedrigen Heizwärme­bedarf, da der Anteil der Gebäude­außenflächen, über die Wärme nach außen abgegeben werden kann, gering ist.

H wie Holz
Baum

Holz ist ein nachhaltiger Baustoff

Holz

Holz ist ein nachwachsender Rohstoff mit einer positiven Ökobilanz. Seine Gewinnung und Verarbeitung ist ohne großen Energieaufwand möglich. Dabei wird weniger CO2 ausgestoßen als während der Wachstums­phase gebunden werden konnte. Holz ist recycelbar und kann im Bedarfsfall problemlos entsorgt werden.

Holz als Baustoff sorgt durch seine geringe Wärmeleit­fähigkeit für angenehm warme Wände und ein behagliches Raumklima. Der Heizenergie­bedarf verringert sich und fossile Brennstoff­reserven werden geschont.

I wie Innenputz
Bett

Putze regulieren das Raumklima
Bildquelle: SAKRET

Innenputz

Putze gleichen Unebenheiten des Untergrundes aus, wirken wärme- und schalldämmend, stellen die so genannte Luftdichtheits­ebene her und dienen als Untergrund für Tapeten oder Farben.

Der Kalkputz gilt als besonders schimmel­hemmend. Lehmputze hingegen sind in der Lage Feuchtigkeit aus der Raumluft aufzunehmen, zu speichern und bei Bedarf wieder abzugeben. Das reguliert das Raumklima auf jederzeit ideale Feuchtewerte. Zudem filtern Lehmputze Schadstoffe aus der Raumluft und binden sie. Zudem haben Lehmputze unvergleich­lich warme Oberflächen. Der Zementputz hingegen ist der robusteste unter den Putzen, hat aber keine hygros­kopischen Fähigkeiten.

J wie Jahres-Heizwärmebedarf
Rohrzange

Wie viel Heizwärme benötigt mein Gebäude im Jahr?

Jahres-­Heizwärme­bedarf

Der Jahres-­Heizwärmebedarf gibt an, wie viel Energie notwendig ist, um ein bestimmtes Gebäude im Laufe eines Jahres zu beheizen.

Um den Jahres-­Heizwärmebedarf zu ermitteln werden auch die Wärmeverluste über alle Bauteile (Transmissions­wärmeverluste) sowie die Wärmeverluste, die durch Lüftung entstehen, berücksichtigt.

Vermindert wird der Jahres-­Heizwärmebedarf durch alle Wärmegewinne, die durch solare Sonnen­einstrahlung über Fensterflächen oder mittels Solarthermie oder Photovoltaik­anlagen erzielt werden. Zudem werden auch interne Wärmegewinne über Beleuchtung oder andere elektrische Geräte berücksichtigt.

K wie kontrollierte Wohnraumlüftung
Musterhaus

Kontrollierte Wohnraumlüftung
Bildquelle: Schiedel

Kontrollierte Wohnraumlüftung

Durch perfekte Dämmung und Winddichtigkeit moderner Häuser tendieren Wärmeverluste über die Außenhaut gegen Null. Um jedoch Schimmelbildung vorzubeugen und ein angenehmes und gesundes Wohnklima zu schaffen, ist die Zufuhr von Frischluft unumgänglich. Bisher ging das Lüften immer mit deutlichen Verlusten teuer erwärmter Innenluft und gleichzeitigem Zugang kühler Außenluft einher.

Kontrollierte Be- und Entlüftungssysteme, die mit einem Wärmetauscher kombiniert werden, eignen sich optimal für den modernen Wohnungsbau. Sie führen verbrauchte Luft nach außen ab, behalten jedoch die Wärme im Innenraum. Frische Außenluft wird direkt gefiltert und erwärmt. So wird Energie gespart, Zugluft und Lärm bleiben aber draußen.

L wie Lebenszyklus
Familie

Hält mein Gebäude über Generationen?

Lebenszyklus

Um abzuschätzen, ob ein Gebäude nachhaltig ist, ist neben anderen Aspekten sein gesamter Lebens­zyklus zu betrachten. Gleiches gilt für die zum Einsatz kommenden Baustoffe. Bei der Beurteilung müssen sämtliche Lebens­phasen, von der Rohstoff­gewinnung über die Herstellung bis hin zum Recycling berücksichtigt werden.

M wie Materialwahl
Baumrinde

Nachwachsende Materialien eignen sich für eine nachhaltige Bauweise

Materialwahl

Mit der Auswahl nachwachsender und ökologischer Materialien lassen sich zeitgemäße architektonische Entwürfe erstellen, die den nachhaltigen Umgang mit natürlichen Ressourcen stärken.

Bei der Bewertung der Nach­haltigkeit wird u.a. auch die Energiebilanz eines Materials betrachtet. Sie berücksichtigt den gesamten Energie­einsatz, der von der Gewinnung des Rohstoffes sowie aller Zusatzstoffe bis zum Recycling des Baustoffes am Ende seines Lebens­zyklus notwendig ist. Anzurechnen ist auch der Energie­einsatz für sämtliche Transportwege.

N wie Natureplus
natureplus-Logo

Natureplus

Das internationale Gütesiegel „natureplus“ steht für nachhaltige und qualitativ hoch­wertige Bauprodukte. Produkte, die mit diesem Siegel ausgezeichnet werden, müssen sich einer strengen Prüfung unterziehen und höchsten Ansprüchen genügen. Sie sind allesamt gesund­heitlich unbedenklich, umwelt­schonend hergestellt und bestehen zum größten Teil aus nach­wachsenden oder mineralischen Bestandteilen.

O wie Orientierung
Haus

Südseite eines Gebäudes mit großen Fensteröffnungen

Orientierung

Wenn Sie Ihr Gebäude nach Süden ausrichten, also Wohnräume Richtung Süden anordnen und mit großzügigen Fenstern ausstatten, können Sie von solaren Wärme­gewinnen profitieren und so den Wärmebedarf deutlich reduzieren. Das gilt auch für die Dachfläche, die mit einer Photovoltaik­anlage ausgestattet, die natürliche Sonnen­energie effizient ausnutzt.

Nebenräume, die eine geringere Raumtemperatur vertragen, können im Norden angeordnet werden. Kleine Fenster in Richtung Norden reduzieren darüber hinaus die Wärmeverluste.

P wie Photovoltaik
Haus mit Photovoltaik

Einfamilienhaus mit Photovoltaikanlage

Photovoltaik

Mit einer Photovoltaik-­Anlage kann die Energie des natürlichen und frei verfügbaren Sonnenlichts in Strom umgewandelt werden. Der so produzierte Strom kann gespeichert und selbst genutzt oder in das öffentliche Stromnetz gegen eine staatlich festgelegte Vergütung einspeist werden. Solarzellen gibt es in den vielfältigsten Bauformen: Von hochflexiblen und begehbaren Dünnschicht­modulen bis zu Modulen, die sich problemlos in einen Dachziegel­verbund integrieren lassen.

Q wie Qualtiätssiegel
Holzhaus

Österreichisches Wohnprojekt mit nachhaltigen Baustoffen

Qualitäts­siegel „Nach­haltiger Wohnungs­bau“

Um Wohnungen in Bezug auf ihre Nach­haltigkeit bewerten zu können, wurde vom Bundes­bau­ministerium ein Arbeitskreis (Verein zur Förderung der Nach­haltigkeit im Wohnungsbau), bestehend aus Vertretern von Wohnungs­verbänden und Unternehmen der Wohnungs­wirtschaft, ins Leben gerufen, der ein System zur Zerti­fizierung sowie das Qualitäts­siegel „Nachhaltiger Wohnungsbau“ entwickelt hat.

R wie Raumklima
Frau auf Teppich

Raumklima

Wie wohl Sie sich in Ihrem Haus fühlen, hängt ganz entscheidend vom Raumklima ab. Dabei spielen Raum­temperatur, Luft­feuchtigkeit und Bewegungs­geschwindig­keit der Luft eine entscheidende Rolle.

Das A und O ist eine gut gedämmte Außenhülle (Wände, Boden, Dach), die im Winter für warme Oberflächen, z.B. an den Innenseiten der Außenwände, sorgt. So erzielt man nicht nur ein Plus an Behaglichkeit und Wohlbefinden, sondern minimiert auch die Gefahr von Tauwasser und Schimmelbildung.

S wie Ständerbauweise
Holzwand

Außenwände in Ständerbauweise

Ständerbauweise

Die Ständerbauweise hat sich im Laufe der Jahrhunderte aus dem traditionellen Fachwerkbau entwickelt. Das tragende Gerüst des Hauses bildet eine Konstruktion aus Holzrahmen und –ständern (Vollholz oder Brettschichtholz).

Der Hohlraum zwischen den Rahmen und Ständern wird mit Dämmstoff ausgefüllt. Anschließend werden die Wände innen mit Holzwerkstoff- oder Gipsplatten beplankt. Für die Fassade außen kann jedes beliebige Material gewählt werden - vom WDVS über eine klassische Holzfassade bis hin zu Klinker oder Schiefer sind alle Möglichkeiten gegeben.

T wie Ton

Ton

Für ein gesundes Raumklima eignen sich auch Dachziegel aus natürlichem Ton. Durch seine Kapillarität kann Ton Feuchtigkeit aufnehmen, aber auch relativ schnell wieder abgeben kann.

Spezielle Oberflächen­beschichtungen (Engoben bzw. Glasuren) schützen zusätzlich vor schädlichen Umwelteinflüssen wie saurem Regen, Wärmestrahlung, Abgasen oder UV-Strahlung.

Dachziegel

natur

Dachziegel

engobiert

Dachziegel

glasiert

Vorteile von Ton:

  • Ton ist biologisch und umweltgerecht
  • Umweltschonende Herstellung mit internem Recycling
  • UV-beständig (farbbeständig, lichtecht)
  • Säurebeständig (saurer Regen)
  • Laugenbeständigkeit (z.B. gegen Vogelkot)
  • Hohe mechanische Belastbarkeit (Schneedruck, Hagel)
  • Hitzebeständigkeit
  • Frost-/Tauwechselbeständigkeit
  • Mit natureplus-Zertifizierung

Quellen:
Text: Spritzendorfer, J. (2007): nachhaltiges Bauen mit „wohngesunden“ Baustoffen; C.F. Müller Verlag, Heidelberg
Bilder: CREATON AG

U wie Umwelt
Haus auf einer Hand

Umwelt

Begrenzte Ressourcen und vor allem der Klima­wandel haben dazu geführt, dass auch im Bauwesen ein Umdenken zugunsten des Umwelt­schutzes stattfindet. Bauweisen mit alter­nativen Materialien und Techniken sowie die Sanierung von Bestands­gebäuden leisten ihren Beitrag zum aktiven Umwelt­schutz. Die Bundes­regierung hat durch die Abschaffung der Eigenheim­zulage und der Förderung energe­tischer Gebäude­sanierungen bzw. dem Neubau von KfW-Effizienz­häusern einen wichtigen Anstoß zur Förderung nach­haltigen Bauens und Wohnens gegeben.

V wie Verglasung
Wärmeschutzverglasung

3-fache Wärmeschutzverglasung, Passivhaus-tauglich und KfW-förderfähig
Bildquelle: VELUX

Verglasung

Eine weitere Maßnahme nachhaltigen Bauens liegt in der Reduzierung der Wärmeverluste über die Fenster. So ist Zugluft zwischen Rahmen und Fensterlaibung zu vermeiden und eine Wärmeschutzverglasung aus zwei bzw. drei Scheiben vorzusehen.

Im Gegensatz zur herkömmlichen Isolierverglasung wird bei der Wärmeschutzverglasung der Scheibenzwischenraum mit einem Edelgas (Argon oder Krypton) gefüllt und die Glasscheiben mit einer nicht sichtbaren Metallschicht versehen. Diese Metallschicht verhindert den Wärmedurchgang von innen nach außen, in dem die Wärme zurück reflektiert wird. Die gasgefüllten Scheibenzwischenräume erhöhen die Dämmwirkung.

Die Verglasung mit Argon ist zusätzlich schallisolierend. Bei einer Dreifachverglasung entstehen zwei getrennte dünne Gasschichten, die im Vergleich zur Zweifachverglasung, zu einer höheren Wärmedämmung führen.

Moderne Wärmeschutzverglasungen erreichen Wärmedurchgangskoeffizienten von U = 0,8 W/(m²K).

W wie Wohnqualität
Familie vor einem Haus

Eine hohe Wohnqualität ist von verschiedenen Faktoren abhängig

Wohnqualität

Eine nachhaltige Wohnqualität entspricht den Anforderungen heutiger Bewohner unter Berücksichtigung etwaiger Bedürfnisse zukünftiger Generationen.

Wichtige Aspekte sind dabei:

  • Wohnfläche
  • Ausstattung
  • Raumqualität
  • Energieeffizienz
  • Kosten
  • Standortattraktivität
  • Erschließung
  • Wohlbefinden
  • Identität
  • Soziale Kontaktmöglichkeiten
X wie X-bebliebig
Frau

X-beliebig

Ein Satz mit X, hier steht nix.

Y wie Yin und Yang
Yin und Yang

Taiji-Symbol (auch Yin und Yang-Symbol genannt)

Yin und Yang

Die aus der chinesischen Philosophie stammenden Begriffe werden mit dem „Taiji“ symbolisch dargestellt. Es zeigt zwei gegensätzliche, aber nicht trennbare Elemente oder Kräfte, die jeweils einen Punkt des anderen in sich bergen, und zusammen ein Ganzes bilden.

Die Elemente Yin und Yang stehen für Harmonie und Ausgleich und lassen sich in der Natur, in unserer gesamten Umgebung, in unserem Handeln sowie in uns selbst wiederfinden. Wenn das Yin in einer Phase überwiegt, nimmt das Yang automatisch ab und umgekehrt. Das Bestreben sollte sein, den Ausgleich zwischen Yin und Yang zu finden, so lassen sich Harmonie, Zufriedenheit und positives Denken steigern.

Z wie Zonierung
Geodreieck

Bei der Planung Wärmezonen vorsehen

Zonierung

Durch die Einteilung des Grundrisses in verschiedene Zonen, können Sie nachhaltig Heizenergie sparen.

Wärmere Zone:

Wenn Sie Aufenthaltsräume wie Wohn- und Kinderzimmer sowie die Küche Richtung Süden ausrichten und mit großzügigen Fensterflächen ausstatten, helfen sogar im Winter solare Wärmegewinne (= direkte Sonneneinstrahlung), die Energiekosten zu minimieren.

Kühlere Zone:

Nebenräume, wie Eingangs- und Treppenbereiche sowie Abstellräume, aber auch Schlafzimmer und Gäste-WC können auf der Nordseite angeordnet werden, weil in der kühleren Jahreszeit das Raumtemperaturniveau niedrig gehalten werden kann. Zudem werden diese Räume bestenfalls mit kleineren Fenstern versehen.

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